Gelingendes Altern

Bei guter Gesundheit zu altern, ist wünschenswert, entspricht aber einerseits nicht der Realität und wäre andererseits zu einfach, um ein gelingendes Altern zu umschreiben. Dankbarkeit, Zufriedenheit, gute und tragfähige Beziehungen, Sinnhaftigkeit, Autonomie, Lebensqualität sowie das eigene subjektive Wohlbefinden gehören genau so dazu und sind ebenso wichtig.

Es geht letztlich um die Fähigkeiten, die gesundheitlichen Einschränkungen in das eigene Leben zu integrieren und so mit ihnen umzugehen, dass das Leben trotzdem als sinnvoll und lebenswert erfahren werden kann.

Oder wie es Oprah Winfrey sagt: “Die beste Art, das Altern zu betrachten, ist, es als eine Gelegenheit zu sehen, das, was nicht funktioniert hat, hinter sich zu lassen und mutig in eine ganz neue Zukunft zu gehen.”

Homo Empathicus

Homo Empathicus – der mitfühlende Mensch

„Homo Empathicus“ ist kein wissenschaftlicher Begriff, sondern beschreibt den Menschen als ein von Natur aus empathisches, mitfühlendes und kooperationsfähiges Wesen. Homo Empathicus als Begriff wurde durch den Sozialphilosophen Jeremy Rifkin in seinem Fachbuch «The Empathic Civilazation” im Jahr 2009 bekannt. Und im Jahr 2011 brachte Mary R. Miyashiro durch ihren Bestseller «The Empathy Factor» die Empathie auch in die Führungsetagen zahlreicher Unternehmen. Miyashiro beschreibt die Empathie als eine bewusste und lernbare Praxis, die Individuen und Organisationen befähigt, menschlicher, effizienter und erfolgreicher miteinander zu arbeiten, Konflikte besser zu lösen und Bedürfnisse voneinander besser zu verstehen.

Uns gefällt die Definition von Miyashiro sehr gut, denn sie sagt, dass Empathie eine erlernbare Fähigkeit des Menschen ist, die durch Training weiterentwickelt werden kann. Und das Wichtigste dabei ist, dass Empathie Selbst-Empathie bedingt und dass beides davon Zeit und Übung braucht.

Nachstehend einige praktische Anregungen

  • Sich selbst wertschätzen ist die Grundvoraussetzung, wenn ich mich für andere einsetzen möchte.

  • Empathisches Handeln braucht Zeit. Ich kann nur Mitfühlen, Mitdenken und Mithelfen, wenn ich Zeit für mich und Zeit für andere habe.

  • Bewusst und mit voller Aufmerksamkeit für den Moment leben und lieben. Denn nur wenn ich meine eigenen Bedürfnisse erkenne und sie aushalte, kann ich z.B. bei einem Streit oder unter grossem Druck meine Situation verstehen, sie im Nachhinein analysieren und verbessern.

  • Nicht einem Traum hinterherjagen, sondern Platz für Gutes schaffen, damit ich empathisch werden kann. Dies bedeutet keine Dramen und damit verbundene Gefühle wie Missgunst, Hass oder Neid, etc. aufkommen lassen.

  • Wenn ich empathisch bin und mich um andere kümmere, muss ich mich nicht um mich selbst kümmern. Doch genau das ist wichtig, überlegen Sie, wann Sie sich selbst das letzte Mal etwas Gutes getan haben? Und Lieb sein mit sich selbst, ist kein Egoismus.

  • Sich Raum im eigenen Herzen schaffen, damit das Positive einziehen und der «Rest» (=schlechte Gedanken, Ärgernis, etc.) beruhigt weiterziehen kann.

Tipp: Ich habe verstanden, dass Mitgefühl dadurch entsteht, dass ich mir für die Empahtie Zeit nehmen muss, und dass Empathie vor allem Selbst-Empathie bedingt 😊.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viele empathische Momente für sich und Ihre Nächsten, damit Grösseres möglich werden kann.

Ihr Silber Tavolata Team

Wieder Lernen zu staunen!

Wieder lernen zu staunen!

Das Wort «staunen» steht für jenen kurzen Moment, in dem wir innehalten und uns eine «Mini-Auszeit» im Alltag nehmen dürfen. Es ist eine Mischung aus Überraschung, Bewunderung und Ehrfurcht vor etwas, das grösser, schöner oder unerwarteter ist, als wir es uns gerade vorgestellt haben. In anderen Worten ausgedrückt: Staunen ist ein kurzer „Aha-Moment“ der Seele.

Kinder und besonders kleine Kinder staunen wahrscheinlich häufiger als wir Erwachsenen. So können Kleinkinder beim Spazieren schon beim Anblick eines grossen Traktors oder Krans, einem verwundbaren Wurm auf der Strasse oder eines Käfers auf einem Blatt staunen und innehalten. Trotz unserer Lebenserfahrung vergessen wir im Alltag oft, wie viele kleine Wunder uns umgeben. Wir müssen nur lernen, sie wieder bewusst wahrzunehmen.

Nichts lehrt uns das Staunen so sehr wie die Natur, unsere Nächsten und unser Dasein. Staunen können wir über die kleinen Dinge, wie:

-         aus einer winzigen Knospe eine prachtvolle Blüte werden kann

-         sich die Natur um uns herum immer wieder anders zeigen kann

-         wir immer wieder auf andere Art beschenkt werden

Oft blicken wir im Alter auf das, was vielleicht schwerer fällt oder nicht mehr so geht wie früher. Staunen wir doch darüber, was unser Körper und unser Geist immer noch leistet. Alles, was noch geht, ist Lebenskraft, die unserer Anerkennung verdient. Und wer staunt merkt, dass das Staunen uns fast automatisch zur Dankbarkeit führt. Wenn wir über die Schönheit eines Moments staunen, dürfen wir eine tiefe Zufriedenheit spüren.

Tipp: Staunen ist wie ein Muskel, den man trainieren kann. Versuchen Sie Ihren Alltag neu wahrzunehmen und immer wieder zu staunen. Schärfen Sie Ihren Blick, und sie werden die Welt mit neuen Augen sehen😊.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viele Momente des Innehaltens und des Staunens.

Ihr Silber Tavolata Team

Immer an unserer SEite…!

Immer an unserer Seite – Nachbarn sind manchmal genauso wichtig wie Freunde und Familie!

Wir alle freuen uns über Familienzusammenkünfte und dies besonders über die Festtage, auch wenn manchmal nicht alles harmonisch zu und hergeht, so ist es doch unsere Familie, d.h. unsere engste Verbindung. Es gibt aber auch Menschen, die von ihren Familien getrennt leben, ob gewollt oder nicht. Und die eigene Familie ist ja auch nicht immer da, wenn wir sie brauchen könnten. Da ist es wunderbar, wenn wir eine gute Nachbarschaft pflegen. Und die Menschen von nebenan werden in unserer alternden Gesellschaft immer wichtiger, so lese ich es in einem Zeitschriftenartikel.

Ich kann dies nur unterstützen, denn wie gut tut es, wenn wir allein sind und trotzdem Geräusche von nebenan oder von draussen hören und uns beim Einkaufen, in der Waschküche oder im Treppenhaus ab und zu sehen. Positive Erfahrungen mit der Nachbarschaftshilfe durften wir während der Corona Pandemie zum Glück auf vielfältige Art und Weise erfahren.
Lassen wir alle etwas mehr Nähe zu, manchmal genügt schon ein Lächeln, ein liebes Wort oder eine kleine Aufmerksamkeit mit einem selbstgebackenen Stück Kuchen. Nachbarn sind ein soziales Kapital: Und es macht gesund und glücklich, wenn wir es mehren.

Wir wünschen allen ein wunderbares neues Jahr mit vielen kleinen Gelegenheiten, das soziale Kapital in unserer Nachbarschaft zu mehren, um uns - wenn auch nur für kurze Augenblicke - glücklich zu fühlen😊.

Dein Silber Tavolata Team

Was macht uns im Alter glücklich?

Zu dieser Frage gibt es wohl unendlich viele Antworten und diesen nachzuspüren finden wir spannend und relevant für das eigene Wohlbefinden. Wir sind überzeugt, dass nebst dem Wunsch, möglichst lange gesund zu bleiben noch ganz viele andere Komponenten dazu beitragen, dass wir uns selbst glücklich fühlen dürfen.

  • Kinderjauchzen hören und “mitjauchzen”

  • Nicht mehr müssen, nur noch dürfen

  • Krankheiten und körperliche Einschränkungen akzeptieren und annehmen

  • Dinge, die wir nicht mehr tun können, mit anderem ersetzen

  • Soziale Kontakte pflegen

  • Privilegien: Man muss sich nur trauen, sie zu geniessen

  • Ballast abwerfen und Dinge verschenken

  • Nicht die Selbstcheckoutkasse benutzen

  • Sich selbst nicht zu ernst nehmen

  • Die Neugierde behalten

  • Kopf und Körper trainieren

  • Zeit haben

  • Sich selbst aushalten

  • Nicht mehr zu vieles gleichzeitig tun

Diese Liste lässt sich beliebig ergänzen. Wir wünschen dir ein glückliches Älterwerden, denn dazu es gibt zum Glück kein Rezept, sondern nur Anregungen und die eigene Wahrnehmung. 😊

Dein Silber Tavolata Team

Trotz Allem

Unsere Welt ist vielschichtig geworden, Zusammenhänge sind oft unüberschaubar, zu komplex, zu negativ oder zu aussichtslos. Gerade in zwei Zeitschriften habe ich motivierende Texte gefunden, wie wir uns trotz allem dieser Ohnmacht entziehen können.

Erzählen - trotz allem sich auf das zu besinnen, was uns gut tut, ist wichtig und richtig, doch genau so wichtig ist es, dass wir uns aus vertrauensvollen Quellen Informationen beschaffen, die über Ungerechtigkeiten und Gewalttaten auf dieser Welt erzählen. Erzählen, damit nichts verloren geht, erzählen, um Erinnerungen zu bewahren,: aber auch um die Fähigkeit zu entwickeln, sich Alternativen auszumalen, Mitgefühl zu entwickeln und sich dem Bestehenden zu widersetzen.

Hinsehen - trotz allem hinsehen, denn wenn wir nicht hinsehen, wenden wir uns ab und können den Menschen und deren Schicksale nicht sehen. Veränderung wird nur dann möglich, wenn wir die Realität sehen, sie zu verstehen versuchen und unseren Möglichkeiten entsprechend aktiv werden.

Lachen - trotz allem: Wir lachen nicht, weil alles gut ist, sondern weil es uns lebendig hält, gut tut, verbindet, Kraft gibt und Gemeinschaft stiften kann. Nicht alles ist lustig, was uns derzeit Unerwartetes begegnet, aber es ist vieles unerwartet, was uns zum Lachen bringt.

Glauben an das Gute - trotz allem: Wir dürfen an das Gute in kleinen Gesten, im solidarischen Handeln und in mutigen Worten und Taten glauben. Glauben kann nicht die Welt um uns, aber uns selbst verändern und die Art, wie wir handeln, sprechen und leben.Alles beginnt mit einer Idee. Vielleicht spielst du mit dem Gedanken, ein Unternehmen zu gründen. Vielleicht willst du mehr aus deinem Hobby machen. Oder vielleicht hast du ein kreatives Projekt, das du mit der ganzen Welt teilen möchtest. Was auch immer es ist – die Art und Weise, wie du deine Geschichte online vermittelst, kann einen gewaltigen Unterschied ausmachen.